WOLFF & MÜLLER ENERGY
KW 47/2022

TOP 1: Energiemärkte -
Aktuelle Entwicklungen am Strom- & Gasmarkt.

Entwicklung der Großhandelspreise für Strom an der EEX.
(Schlusskurs Base EEX German Power Future – Stand 23.11.2022)

Preis in €/MWh Entwicklung zur Vorwoche (23.11.2022)

Lieferjahr 2023: 346,00 ↑
Lieferjahr 2024: 251,00 ↑
Lieferjahr 2025: 181,50 ↑
Lieferjahr 2026: 142,00 ↓

Entwicklung der Großhandelspreise für Gas

(Schlusskurs EEX THE EGSI – Stand 23.11.2022)

Preis in €/MWh Entwicklung zur Vorwoche (23.11.2022):

Lieferjahr 2023: 137,65 ↑
Lieferjahr 2024: 105,22 ↑
Lieferjahr 2025: 72,59 ↑
Lieferjahr 2026: 45,079 ↑

Strom

Das Frontjahr Cal-23 hat in der KW 47 die für die Jahreszeit am Terminmarkt übliche Bewegung gezeigt - um 5,5 % im Wochenverlauf nach oben. Grund hierfür sind die leicht gestiegenen Primärenergieträger und die Nachfrage am Markt durch das immer näherkommende Ende der Beschaffungsperiode für das Cal-23 und verhältnismäßig viele offene Kontrakte für das Frontjahr.

Die Lieferjahre Cal-24 bis Cal-27 bewegten sich nur marginal nach oben und liegen mit max. 2 % Anstieg mit einem stabilen Preisniveau knapp über dem Preisniveau der Vorwoche.

Am Spot-Markt setzte sich die Entwicklung aus der KW 46 fort. 35 % durchschnittlich zog es den Markt aufgrund geringere Erneuerbare-Einspeisung in Verbindung mit sinkendenden Temperaturen.

Gas

Geringe Bewegung nach oben zeigte Gasmarkt über den Wochenverlauf hinweg in der KW 46. Sehr wenig Handel am Markt und die nahezu zu 100 % gefüllten Gasspeicher standen den schwankenden Informationen über eine Kältewelle entgegen und dämpfen einen Anstieg. Auch die langen Laufzeiten zeigten nur marginale Veränderungen.

Einen sprunghaften Anstieg um ca. 46 % gab es in der KW 46 im kurzfristigen Handel aufgrund sinkender Temperatuten und der damit steigenden Heiznachfrage. Zum Wochenende erholte sich der Spot-Markt durch leicht gestiegene Windeinspeisungen und damit einem Rückgang der Gasverstromung.

CO2-Emissionshandel

Die Emissionszertifikate entwickelt sich nach dem Zwischenhoch Ende Oktober die dritte Woche in Folge stark volatil unter der Woche und setzen im Durchschnitt den leichten Abwärtstrend dadurch fort. Interessant wird die Entwicklung nach den aktuellen Verhandlungen in der KW 47 zwischen der EU-Kommission und dem EU-Ministerrat hinsichtlich der Finanzierung europäischer Energieprojekte.

Kohle und Erdöl

Anhaltende Schienenblockaden in Südamerika, sinkende Temperaturen und die steigende Konkurrenz aus China und dem gesamten asiatischen Raum ziehen kräftig an den Kohlepreisen für den Europäischen Markt. Die Gründe führen zu Versorgungsängsten, die scheinbar mehr zum Tragen kommen als die guten Lagerbestände.

Der Erdölmarkt bewegt sich weiterhin im Spannungsfeld einer perspektivisch lockererer geführten Corona-Politik im asiatischen Raum sowie nach unten angepassten Nachfragenerwartungen der OPEC auf Basis einer schwächelnden Weltwirtschaft – eine Tendenz auf Basis aktuell vorliegender Daten ist daher nur schwer möglich abzulesen.

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