Ihr Ansprechpartner:

Jacqueline Kreisel

Kontakt

E-Mail schreiben
+49 7141 25878 – 128

Ihr Ansprechpartner:

Jacqueline Kreisel

Kontakt

E-Mail schreiben
+49 7141 25878 – 128

Insights

Wie wird Ihr Unternehmen CO2-neutral?

Schritt 1
CO2-BILANZ
ERSTELLEN

Bei der Erstellung der CO2-Bilanz (Carbon Footprint = CF) eines Unternehmens, Projekts oder Produkts werden alle relevanten Treibhausgasemissionen berechnet und ausgewiesen. Bei der Zusammenstellung einer CO2-Bilanz wird zwischen verschiedenen Kategorien von Treibhausgasemissionen unterschieden. Neben den direkten Emissionen (Scope 1) und den Emissionen aus bezogener Energie (Scope 2) werden auch weitere indirekte Emissionen (Scope 3) in die Berechnung miteinbezogen. Dafür legen wir mit Ihnen gemeinsam zunächst Systemgrenzen fest.

Schritt 2
CO2 AUSGLEICHEN
UND KOMPENSIEREN

Die erstellte CO-Bilanz bildet die Basis, um die ausgestoßene Menge an CO2 mittels Effizienzmaßnahmen auf ein Minimum zu reduzieren. Folgend ein paar Beispiele: Umstellung auf Ökostrom, Videokonferenzen statt Geschäftsreisen, Bahn statt Inlandsflug etc.

Nicht vollständig reduzierbare CO2-Emissionen werden mittels CO2-Zertifikaten kompensiert. Ein CO2-Zertifikat ist eine Gutschrift über eine Tonne CO2-Emission. Gemeinsam mit Ihnen werden zur Kompensation passende Klimaschutzprojekte ausgewählt. Aus diesen Projekten entstehen CO2-Zertifikate, welche für das „Ausgleichen“ Ihrer CO2-Bilanz genutzt werden. Wir erledigen dann für Sie den Kauf, die Stilllegung (also das Entwerten) und die Registrierung der Stilllegung in einem jederzeit öffentlich einsehbaren Register. Es gibt verschiedene Arten von Projekten, über welche man Treibhausgasemissionen kompensieren kann. Einige Projekte investieren in Emissionseinsparungen durch den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energiequellen, andere entziehen der Atmosphäre Kohlendioxid (CO2) durch Wiederaufforstung und wieder andere vermeiden den Ausstoß von Treibhausgasen in Industrieprozessen. Außerdem gibt es für Klimaschutzprojekte unterschiedliche Standards: zum Beispiel den Gold Standard, Verified Carbon Standard, Fairtrade Klimastandard oder den Climate, Community and Biodiversity Standard.

Wichtig zu wissen:
Bei steigenden Preisen für CO2-Zertifikate sichern sich Unternehmen, die frühzeitig in CO2-Vermeidung investiert haben, ggf. entscheidende Wettbewerbsvorteile.

Schritt 3
GLAUBWÜRDIGER
NACHWEIS DURCH
VERIFIZIERUNG

Ist ein Unternehmen im Bereich Klimaneutralität aktiv, kann das Unternehmen hierzu „belegbare“ oder „interpretationsfähige“ Nachweise liefern. Durch welche Standards kann die Glaubwürdigkeit einer CO2-Neutralität durch Genauigkeit und Transparenz gewährleistet werden? Hierbei können aussagekräftige Labels oder international anerkannte Standards helfen.

Als Beleg für das Niveau des geleisteten Engagements im Bereich Klimaneutralität dienen die nachstehenden Verifizierungsnorme. Allesamt international gültig und bei zahlreichen Zertifizierungsgesellschaften im Portfolio:

  • CORPORATE CARBON FOOTPRINT – DIN EN ISO 14064-1
  • PRODUCT CARBON FOOTPRINT – PAS 2050 oder ISO / TR 14067 oder Greenhouse Gas Protocol
  • PROJECT CARBON FOOTPRINT – ISO 14064-2
  • KLIMANEUTRALITÄT – PAS 2060

Schritt 4
KOMMUNIKATION
DER Klimastrategie

Transparenz, Glaubwürdigkeit und öffentliche Kommunikation Ihrer Klimastrategie bietet Ihnen die Möglichkeit, sich aktiv am Markt zu positionieren. Dabei sind vor allem Einblicke in die von Ihnen umgesetzten Maßnahmen von zentraler Bedeutung. Denn diese geben Aufschluss darüber, wie sattelfest und langfristig Ihre Strategie ausgelegt ist.

Ob Automobilindustrie, Nahrungsmittel oder Maschinenbau, in allen Bereichen werden Unternehmensentscheidungen zu CO2-Neutralität Lieferketten, der Produktion oder gleich des gesamten Produktportfolios getroffen. Um hier die möglichen Wettbewerbsvorteile zu nutzen, sind aus unserer Sicht zwei zentrale Faktoren notwendig:

1. Geschwindigkeit
2. Glaubwürdige Kommunikation

Scope 1:

Emissionen stammen aus Emissionsquellen innerhalb einer Unternehmung. (Verbrauch von Erdöl, Erdgas, Kohle etc. für Beheizung von Gebäuden, Betrieb des Fuhrparks, Emissionen aus Kältemitteln)

Scope 2:

Emissionen entstehen bei der Erzeugung von Energien, welche von außerhalb bezogen werden. (Bezug von Energie, beinhaltet bei externer Energieversorgung z. B. den Strombezug)

Scope 3:

Sämtliche übrige Emissionen, welche die wirtschaftliche Tätigkeit einer Unternehmung verursacht. (An- und Abfahrt der Mitarbeiter zum Arbeitsplatz, Geschäftsreisen, Events sowie Verbrauch von Hilfsmaterialien)

WOLFF & MÜLLER ENERGY ist bundesweit Kooperationspartner der TÜV Rheinland Energy GmbH
WOLFF & MÜLLER ENERGY ist Mitglied im DIN e.V.
WOLFF & MÜLLER ENERGY Blau-Weißer Partner der Stuttgarter Kickers