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Insights

CO2-neutral Schritt für Schritt in eine nachhaltige Wirtschaft

Klimaneutralität beschäftigt die energieintensiven Branchen wie Zementherstellung, Aluminiumverarbeitung oder Chemie bereits seit längerem. Diese Branchen unterliegen strengeren Gesetzen in Bezug auf nachhaltigen Umgang mit Ressourcen als Unternehmen aus anderen Branchen. So müssen diese Unternehmen in einem Nachhaltigkeitsbericht alle relevanten Daten zur sogenannten Corporate Social Responsibility (CSR) sammeln. Dieser Nachhaltigkeitsbericht umfasst unter anderem die Bereiche Ökonomie, Ökologie und Mitarbeit. Mittlerweile ist das Thema Nachhaltigkeit in der breiten Öffentlichkeit angekommen, nicht zuletzt durch die Fridays-for-Future-Proteste.

In den letzten zwei Jahren gab es eine deutliche Steigerung der Nachfrage für CO2-ärmere bzw. CO2-freien Produkte und Dienstleistungen, obwohl der Nachhaltigkeitsbericht nur für Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten verpflichtend ist. Jedoch sind viele kleine und mittlere Unternehmen bemüht, ihre CSR zu ermitteln und nachhaltig zu verbessern.

Ein enormer Druck lastet derzeit auf den Schultern der Automobilbranche. Ob dies durch den gesellschaftlichen Druck, die eigene Motivation oder Sonstiges geschieht, ist spekulativ. Fakt ist, dass die Nachfrage bei den Automobilherstellern, aber auch bei den Automobilzulieferern nach CO2-armen bzw. CO2-freien Produkten und Fahrzeugen deutlich gewachsen ist. Einige Automobilhersteller haben bereits angekündigt, (spätestens ab) 2022 komplett CO2-neutral Autos zu produzieren.

Durch die Pandemie werden voraussichtlich die Klimaziele für 2020 überraschend erreicht. Dennoch äußert sich die Politik mahnend, dass wir die Klimaziele bis 2040 nicht aus den Augen verlieren. Die Bundesregierung sowie das Europäische Parlament arbeiten an einem Konjunkturpaket mit Klimaschutzzielen und der damit verbundenen CO2-Einsparmaßnahmen zum „Neustart“ der Wirtschaft.

Welche Möglichkeiten
haben UnternehmeN
bereits heute, sich
und Ihre Produkte
CO2-Neutral zu stellen?

Die wichtigste Frage ist hierbei immer: Was möchte das Unternehmen der Öffentlichkeit, seinen Lieferanten, Kunden oder sich selbst damit mitteilen? Denn CO2-neutral ist nicht gleich CO2-neutral, ähnlich wie in der Lebensmittelbranche bio nicht gleich bio ist.

Somit kommen wir zu der Frage, welche Qualitätsstufe die eigene CO2-Neutralität haben soll. Wird der Fußabdruck lediglich geschätzt? Welcher Qualitätsstufe sollen die CO2-Zertifikate entsprechen? Welches Projekt soll damit unterstützt werden? Wie kann die jährliche Löschung der Zertifikate gewährleistet werden? Benötige ich eine Zertifizierung und wenn ja, welche?

1:
Fakten
schaffen

Durch die CO2-Neutralstellung erhalte ich als Unternehmen ein transparentes Abbild der Klimaauswirkungen meines Geschäftsprozesses und neutralisiere diese aktiv. Das Ergebnis ist griffig, direkt am Unternehmensprozess und legt Ansatzpunkte zur Verbesserung des CO2-Footprints im Folgejahr offen.

2:
Kommunizieren

Die tatsächliche Verantwortung, der sich das Unternehmen stellt, kommt über interne und externe Wahrnehmung klar zum Vorschein. Das Unternehmen hat die Nachhaltigkeit nicht nur in Managementhandbüchern und Slogans verankert, sondern tut tatsächlich anschaulich und praktisch etwas für den Umweltschutz. Durch den Weg zur CO2-Neutralität können beim betreffenden Unternehmen alle Mitarbeiter aktiv an der Verbesserung mitwirken.

3:
Aktiv
Positionieren

Wenn die Suche nach Maßnahmen zur CO2-Reduktion unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten abgeschlossen ist und erste Maßnahmen umgesetzt sind, kommt es im Unternehmen zur zentralen Weichenstellung: Me-too-Effekt oder aktive Positionierung? Bei Letzterem müssen nachhaltige Wertvorstellungen und Entscheidungen im Unternehmenskern verankert werden und dürfen auch bei schwierigen, wirtschaftlich kritischen Entscheidungen nicht umgestoßen werden.

Bewertungskategorien für Umweltauswirkungen von Unternehmen / Produkten:

WOLFF & MÜLLER ENERGY ist bundesweit Kooperationspartner der TÜV Rheinland Energy GmbH
WOLFF & MÜLLER ENERGY ist Mitglied im DIN e.V.
WOLFF & MÜLLER ENERGY Blau-Weißer Partner der Stuttgarter Kickers