Batteriespeicherlösungen für Unternehmen

WOLFF & MÜLLER ENERGY unterstützt Unternehmen bei der Planung und Umsetzung moderner Batteriespeicherlösungen.

Mit intelligenten Speichersystemen optimieren Sie Ihren Energiebezug auf der Eigenerzeugungs- und Netzseite. Kernelemente bilden die Verwendung von überschüssigem selbst erzeugtem Strom, sowie der Einspeicherung von Strommengen in Zeiten niedriger Börsenpreise. Zusätzlich erhöhen Sie Ihre Energieunabhängigkeit und sichern eine kontinuierliche Versorgung. So bleibt Ihre Energieinfrastruktur zuverlässig, stabil und
optimal ausgenutzt.
 
 
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Beratung vom Spezialisten zu Batteriespeicherlösungen für Unternehmen

Ihr Kontakt für Fragen

David Streicher

07141 25878-138

Individuelle Beratung. Effiziente Systeme. Wirtschaftliche Energienutzung.

Ob Lastspitzenreduktion, langfristig stabile Energiepreise oder der Wunsch nach einer stabilen und nachhaltigen Energieversorgung - wir begleiten Unternehmen bei jedem Schritt zur
optimalen Batteriespeicherlösung.

Unsere Energieexperten unterstützen Sie nicht nur bei der technischen Auslegung und Auswahl des passenden
Speichersystems, sondern auch bei der wirtschaftlichen
Bewertung und der Integration in bestehende Anlagenstrukturen.

Darüber hinaus übernehmen wir die Planung, Abstimmung und Umsetzung aller notwendigen Maßnahmen, damit Ihr
Energiespeicher optimal arbeitet und exakt zu den
Anforderungen Ihres Unternehmens passt.

Dabei agieren wir unabhängig, effizient und mit
fundiertem Know-how.

 

Nutzungsvarianten von Speicherlösungen

Speichervarianten im Detail

1. Arbitrage-Handel

Der Batteriespeicher wird als eigenständige Stand‑alone‑Lösung betrieben – unabhängig vom laufenden Betrieb (Brown‑ oder Greenfield).

So funktioniert's:

  • Speicherung von Strom bei niedrigen Marktpreisen
  • Einspeisung bzw. Verkauf bei hohen Strompreisen
  • Klassischer Arbitrage‑Handel am Strommarkt

Wichtig:
Die Speicherkapazität steht nicht für den Eigenverbrauch zur Verfügung.

Typischer Anwendungsfall:
Stillgelegtes Werk oder nicht vollständig genutzter Netzanschluss mit hoher Anschlussleistung.

Vorteil:
Monetarisierung vorhandener Netzkapazität → zusätzliche Erlöse ohne Produktionsbetrieb

2. Regelenergie

Erzielung von Erlösen durch Bereitstellung von Speicherleistung am Regelenergiemarkt.

So funktioniert’s:

Der Speicher wird als eigenständige Lösung betrieben, wobei die gespeicherte Energiemenge nicht für den laufenden Betrieb genutzt wird. Stattdessen wird ausschließlich die Speicherleistung auf den vier Teilmärkten der Regelenergie für feste Zeitfenster vermarktet, und bei einem Zuschlag erfolgt die Vergütung für die bereitgestellte Leistung sowie gegebenenfalls für Ein- oder Ausspeicherung.

Brown‑Field

  • Nutzung eines bestehenden Netzanschlusses
  • Sinnvoll ab 1 MWh Speicher bzw. 1.000 kW Anschlussleistung
  • 15 % günstiger als Green‑Field
  • In der Regel keine Baugenehmigung erforderlich

Green‑Field

  • Neuer Netzanschluss notwendig
  • Baukostenzuschuss (> 100 €/kW)
  • Privilegierung im Außenbereich ab 1 MWh
    (§ 35 Abs. 1 Nr. 11 BauGB n. )

Vorteil:
Stabile, marktbasierte Erlöse durch Bereitstellung von Regelenergie

3. Erhöhung Eigenstrom-Nutzung

Ein Batteriespeicher speichert überschüssigen Solarstrom, der tagsüber nicht direkt verbraucht wird.
Dieser Strom steht später wieder zur Verfügung – zum Beispiel abends oder nachts.

So funktioniert’s:

Tagsüber: PV‑Anlage erzeugt Strom → Überschüsse werden gespeichert

Später: Der gespeicherte Strom wird im Betrieb genutzt

Das Ergebnis:

  • Mehr eigener Solarstrom statt Netzstrom
  • Weniger Stromkosten
  • Bessere Nutzung der PV‑Anlage
4. Optimierung Energiepreise

Der Batteriespeicher reagiert automatisch auf Preisschwankungen am SPOT-Markt und ermöglicht so eine Optimierung der Energiebezugskosten.

So funktioniert's:

Bei sehr niedrigen oder negativen Strompreisen: → Der Speicher wird gezielt geladen

Bei hohen Strompreisen: → Der Speicher wird entladen, teurer Netzstrom wird vermieden

Vorteil:
Strom wird günstig eingekauft und teuer vermieden → direkte Reduzierung der Energiekosten

5. Reduktion Leistungsspitzen

Der Batteriespeicher gibt bei hoher Leistungsanforderung Energie ab und senkt so die maximale Netzleistung. Teure Lastspitzen werden vermieden und der Leistungspreis deutlich reduziert.

Besonders sinnvoll wenn: Jahresbenutzungsdauer 2.500 h (Jahresverbrauch (kWh) / maximale Leistung (kW))

Vorteil:
Geringerer Leistungspreis → dauerhaft niedrigere Netzkosten

Arten von Batteriespeicher

Kühlschrankgröße
Kompakte Batteriespeicher­systeme, die in etwa die Abmessungen eines großen Haushaltskühlschranks besitzen. Typisch sind Größen um 1,5 × 1,3 × 2,3 Meter bei einer Kapazität von etwa 300–318 kWh. Diese Systeme sind modular aufgebaut und speziell für den Behind‑the‑Meter‑Bereich (BTM) ausgelegt.
Containergröße
Großformatige Batteriespeichersysteme, die in standardisierten 20‑ oder 40‑Fuß‑
Containergehäusen untergebracht sind.
Typische Abmessungen liegen bei etwa 6,0 × 2,9 × 2,4 Metern und einer Speicherkapazität von rund 3.280–3.460 kWh. Robust und wetterfest für den Front‑of‑the‑Meter‑Bereich (FTM) optimiert.

Wichtig zu wissen:

FTM-Speicher dienen der Stabilisierung des öffentlichen Stromnetzes, während BTM-Speicher den Eigenverbrauch und die Stromkostensenkung beim Endkunden unterstützen. Beide sind zentrale Bausteine für die Integration erneuerbarer Energien.

Warum ein Batteriespeicher
für Sie vorteilhaft ist

Ein moderner Batteriespeicher erhöht die Leistungsfähigkeit Ihrer Energieversorgung und gestaltet diese wirtschaftlicher, nachhaltiger und unabhängiger. Statt wertvollen selbst erzeugten Strom ungenutzt ins Netz zurückzugeben, nutzen Sie ihn dann, wenn Sie ihn wirklich brauchen. So holen Sie das Maximum aus Ihrer Eigenerzeugungsanlage heraus und machen sich unabhängiger von steigenden Energiekosten. Ihre Vorteile mit einem Batteriespeicher:
 
1. Reduktion der Stromkosten und Absicherung gegen Preisschwankungen
Mit einer PV-Anlage kann ein Unternehmen je nach Lastprofil bis zu 60 % seines Strombedarfs selbst decken. Ein zusätzlicher Batteriespeicher erhöht die Eigenverbrauchsquote auf bis zu 80 %, da auch in der Nacht oder bei geringer Sonneneinstrahlung auf gespeicherte Energie zurückgegriffen werden kann.

2. Spitzenlastkappung
(Peak Shaving) Netzentgelte werden nicht nur für den Verbrauch (kWh), sondern auch für die Höchstlast (kW) bezahlt. Batteriespeicher können Lastspitzen glätten, indem sie kurzfristig einspeisen und so Leistungsspitzen reduzieren. Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf den Vergütungsformenwechsel bei dem Benutzungsstundenwechsel über/unter 2.500 Stunden. All diese Faktoren haben Einfluss auf das Netzentgelt.

3. Versorgungssicherheit & Notstromfähigkeit
Durch die Kombination von Batteriespeichern mit intelligenten Energiemanagementsystemen können im Falle eines Netzausfalls kritische Prozesse abgesichert und ein Grundbetrieb aufrechterhalten werden. Dies ist besonders relevant für produzierende Unternehmen mit sensiblen Maschinenparks.

4. Dekarbonisierung & ESG-Vorgaben
Immer mehr Mittelständler unterliegen Berichtspflichten. Eine Eigenstromversorgung mit PV und Speicher verbessert nicht nur die CO₂-Bilanz, sondern auch das ESG-Rating – ein Vorteil bei der Finanzierung oder im Wettbewerb.
 
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Für welche Branche lohnt sich ein Batteriespeicher?

Ein Batteriespeicher lohnt sich besonders für Unternehmen mit hohem oder schwankendem Energiebedarf – wie Produktionsbetriebe, Logistikstandorte, größere Bürogebäude, E‑Ladeparks und die Landwirtschaft. Sie profitieren von niedrigeren Stromkosten, mehr Unabhängigkeit und einer stabileren Energieversorgung. Auch ohne PV-Anlage ist ein Speicher sinnvoll, etwa zur Lastspitzenkappung oder zur optimierten Nutzung dynamischer Stromtarife.

Förderung zum Thema Beratung für Batteriespeicher

Optimal geplant, maximal gefördert


Die richtige Speichergröße entscheidet über Wirtschaftlichkeit und Ertrag. Über das EBN Modul 2 - Nichtwohngebäude wird eine professionelle technische und wirtschaftliche Beratung zur optimalen Speicher- und Betriebsstrategie gefördert.

Förderdetails im Überblick:

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Batteriespeicher - Beratung anfragen

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Häufige Fragen zum Batteriespeicher

Was ist ein Batteriespeicher?

Ein Batteriespeicher ist ein Energiespeicher für kleine und mittlere Unternehmen. Überschüssiger Strom – etwa aus einer PV‑Anlage – wird zwischenspeichert und bei Bedarf wieder bereitstellt. Damit steigern Betriebe ihren Eigenverbrauch, senken Energiekosten und entlasten durch intelligente Steuerung das Stromnetz. Typische Systeme starten bei einer Kapazität ab etwa 30 kWh.

Welche Vorteile bringt ein Batteriespeicher einem Unternehmen?
Ein Batteriespeicher erhöht die Energieunabhängigkeit Ihres Unternehmens und senkt dauerhaft die Stromkosten. Durch ein intelligentes Energiemanagement wird der Verbrauch präzise gesteuert und optimal an die verfügbaren Ressourcen angepasst, was sich direkt positiv auf Ihre betriebliche Effizienz auswirkt.
In welchen Bereichen kommen Batteriespeicher sinnvoll zum Einsatz?
Ein Batteriespeicher kann in vielen Bereichen eingesetzt werden, um Unternehmen beim Senken der Energiekosten und beim Stabilisieren ihrer Stromversorgung zu unterstützen. Typische Anwendungen sind die Steigerung des Eigenverbrauchs, das Abfangen von Lastspitzen, die Nutzung flexibler Stromtarife sowie die Möglichkeit, den Netzanschluss virtuell zu erweitern.
Welche Kapazität wird für einen Batteriespeicher benötigt?

Die passende Größe eines Batteriespeicher ergibt sich aus dem individuellen Energiebedarf eines Unternehmens. Dabei spielen Faktoren wie das tägliche Verbrauchsprofil, die Höhe und Häufigkeit von Lastspitzen sowie die Integration einer bestehenden oder geplanten Photovoltaikanlage eine wesentliche Rolle. Zur Ermittlung der idealen Speicherkapazität und der erforderlichen Leistung wird üblicherweise eine umfassende wirtschaftliche Analyse durchgeführt. Diese bewertet sowohl den technischen Bedarf als auch die voraussichtliche Dauer, bis sich die Investition durch Einsparungen amortisiert.

Wie lang ist die Lebensdauer eines Batteriespeicher?
Die Lebensdauer eines Batteriespeichers wird maßgeblich durch die verwendete Batterietechnologie sowie durch die Intensität und Art der Nutzung bestimmt. Faktoren wie Ladezyklen, Entladetiefe und Betriebstemperatur spielen dabei eine große Rolle.